Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

Am 17.10.2008 hat sich der Verein "Initiative Trockene Nacht e.V." gegründet (eingetragen im Vereinsregister Waldbröl VR 1131). Vorsitzende des Vereins ist Katharina Kloft (betroffene Mutter), zweite Vorsitzende ist Ute Indiestel (Grundschullehrerin), und als Schatzmeister wurde Prof. Jack Mantscheff gewählt. Die Geschäfte des Vereins führt Gabriele Grünebaum. Sitz des Vereins ist in Windeck und erreichbar ist er unter der eMail Adresse
info @  initiative-trockene-nacht . de [ohne Leerstellen]


Satzung der „Initiative Trockene Nacht e.V.“

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „Initiative Trockene Nacht e.V.“ Er hat seinen Sitz in Windeck und soll in das Vereinsregister einge­tragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins „Initia­tive Trockene Nacht e.V.“. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck
Zweck des Vereins ist die Verbesserung der Informationssituation im Hinblick auf die Enuresis im Kindesalter und die Beratung sowie die Unterstützung Betroffener und ihrer Behandler. Eine verbesserte Information und Beratung über die Erkrankung ist notwendig, da der Informationsstand in der Bevölkerung gering ist, die Kinder aber unter einem hohen Leidensdruck und einer eingeschränkten Lebensqualität leiden. Der Verein fördert daher das öffentliche Gesundheitswesen und damit den Satzungszweck insbesondere durch folgende Maßnahme:

  • Aufklärung und Beratung Betroffener Eltern, Lehrer, Erzieher, Ärzte und anderer, die an einem Informationsaustausch über dieses Leiden in­teressiert sind;
  • Die Information über das Internet und Kommunikation mit den be­troffe­nen Eltern über das Internet;
  • Die Zusammenarbeit mit Behörden, Vereinigungen, Verbänden, In­stitutio­nen und Personen, die für die Mitglieder des Vereins wichtige Ent­schei­dun­gen zu treffen haben;
  • Die Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder in der Öffent­lichkeit;
  • Die Verbreitung von Informationen;

  • Herstellung und Verbreitung von gedrucktem Informationsmate­rial;

  • Durchführung von Elternabenden und Infoveranstaltung in Schu­len, Kin­der­gärten und anderen Einrichtungen;

  • Öffentlichkeitsarbeit über das Krankheitsbild, dessen Ursachen, Aus­wir­kungen und Behandlung.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Ab­gabenordnung.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Mittelverwendung
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirt­schaft­liche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für sat­zungsmäßige Zwecke ver­wendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mit­glie­der keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden.
Voraussetzung für die Mitgliedschaft in ein schriftlicher Aufnahme­antrag an den Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflich­tet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Bei Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand kann durch den Antragsteller die nächste Mit­glie­der­versammlung angerufen werden, die dann über eine Aufnahme entschei­det.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwil­ligen Aus­tritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechts­fähigkeit der juris­ti­schen Person.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegen­über dem Vorstand. Er ist ohne Einhaltung von Fristen zulässig. Ein­mal gezahlte Bei­träge werden allerdings nicht zurückerstattet.
Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung von ei­ner Mehr­heit der anwesenden Mitglieder von ¾ der abgegebenen gülti­gen Stimmen aus­ge­schlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen ver­stoßen hat.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mit­glied­schafts­verhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende For­der­ungen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
Die Festsetzung der Jahresbeiträge erfolgt durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand wird weiterhin ermächtigt, eine Beitrags­ord­nung zu erlassen.

§ 7 Organe des Vereins
Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei Personen: dem ge-schäfts­führenden Vorstand, seinem Vertreter/seiner Vertreterin und dem Schatz­meister/der Schatzmeisterin. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

§ 9 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, so­weit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

  • Führung der laufenden Geschäfte,

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Auf-stellung der Tagesordnung,

  • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

  • Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung,

  • Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung,

  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von

  • Mitgliedern,

  • Bestellung und Abberufung eines Geschäftsführers/einer Geschäftsführerin.

§ 10 Wahl des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstands­mitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 3 Jahren ge­wählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Aus­scheiden eines Vorstandsmitglieds kann sich der Ge­samtvorstand durch ein Er­satz-Vorstandsmitglied aus dem Kreis der Mitglieder durch Vorstandsbeschluss bis zur nächsten Mitgliederver­sammlung ergänzen.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vor­stands­mitglied.

§ 11 Vorstandssitzungen
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von dem/der Vorsitzenden oder sei­ner/ihrer Vertretung einberufen werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder an­we­send sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vor­standsmitglieder; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmen­gleich­heit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Ab­wesenheit die des/der stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzenden).

§ 12 Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder oder Dritte ist nicht zu­lässig.
Auf der jährlichen Mitgliederversammlung sind folgende Punkt regel­mäßig Gegen­stand der Beratung und Beschlussfassung:

  • Jahresbericht des Vorstandes

  • Bericht des Kassenprüfers

  • Bericht und Entlastung des Schatzmeisers

  • Entlastung des Vorstandes

  • weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung, Ordnungen oder nach Gesetz ergibt.

  • ggf. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Ver­einsauf-lösung,

  • ggf. Wahl oder Abberufung und Entlastung des Vorstands,

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, soll eine or­dentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung ein­be­rufen.
Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Ver­eins­mitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätes­tens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Gründen beantragt. Die Er­gän­zung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberu­fen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Ver­einsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt oder dies im Vereinsinteresse angezeigt ist. Für außeror­dentliche Versammlungen bestehen die gleichen Befugnisse und Vorga­ben wie bei ordentlichen Versammlungen.
Der/die Vorsitzende oder sein/ihr Stellvertreter/-vertreterin leiten die Ver­sammlung.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einbe­ru­fen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Ist we­ni­ger als ein Drittel der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversamm­lung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einbe­rufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesen­den Mitglieder beschlussfähig.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abge­ge­benen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mit­glieder. Hie­rbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglie­der erforderlich.
Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit die Hälfte der an­wesenden Mitglieder dies ausdrücklich beantragt.

§ 13 Protokollierung
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fer­tigen, das von dem Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin und dem Schrift­füh­rer/der Schriftführerin (Protokollführer/Protokollfüh­rerin) zu unterzeichnen ist. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.

§ 14 Kassenprüfer/-prüferinnen
Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten zwei Prü­fer/Prü­fer­innen überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rech­nerische Rich­tig­keit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu be­richten. Kassenprüfer/-prü­ferinnen dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

§ 15 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversamm­lung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder herbeizuführen, vor­ausgesetzt mindestens ein Viertel aller stimmbe­rechtigten Mitglieder ist an­wesend. Im Falle der Auflösung des Ve­reins oder bei Wegfall steuerbegüns­tig­ter Zwecke fällt das Vereins­vermögen an eine Körperschaft des öf­fent­li­chen Rechts oder eine an­dere steuerbegünstigte Körperschaft, die es un­mit­tel­bar und aus­schließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gesundheitspflege zu verwenden hat.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein ange­strebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bishe­rigen Vereinszwecks durch den neuen gemeinnützigen Rechtsträger wei­terhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Li­qui­dation des Vereinsvermögens erforderlich, so sind die zu diesem Zeit­punkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liqui­datoren/Liquidatorinnen; es sei denn, die Mitgliederversammlung be­schließt auf einer ordnungsgemäß ein­be­rufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liqui­da­tors mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.