Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten
Homepage zertifiziert von der Stiftung Gesundheit

Zerti­fi­ziert
von der
Stif­tung
Ge­sund­heit

Wir befolgen die HONcode-Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen
die HON­code-
Prin­zi­pien.
Hier über-
prüfen
.
 
ForenChatServiceArztsuchePresseÜber uns

Wir sind neu hier und wissen nicjt mehr weiter

Zweiaufeinenstreich 03.01.12 [15:24]

Hallo zusammen,

ich habe zwei Söhne einer wird im Mai 9 Jahre und der andere im Mai 7 Jahre.
Fang ich beim großen mal an.
Er war noch nie trocken in der Nacht. Wir haben dann vom Kia Tabletten bekommen vor ca 2 Jahren. Ich weiß nicht mehr welche wir zuerst hatten aber wir hatten mehrere Sorten. Keine davon halfen uns wirklich weiter. Jetzt haben wir seit gut 1,5 Jahren eine Klingelhose. Die klingelt einmal in der Nacht und meistens macht er das dann auch alleine. Hab ihn jetzt mal 14 Tage zu einer Windel überreden können die morgen öfters nur ganz wenig nass war. Jetzt haben wir wieder die Hose und er geht 1x und gut ist. Uroschule hat er hinter sich und zur Kontrolle sind wir alle 6 Wochen in der Uro in der Klinik aber im großen und ganzen sollen wir abwarten. Meist werde auch ich gefragt was ich meine was wir machen sollen. Jetzt habe ich die Miktonetten abends voll abgesetzt vor ca 3 Wochen, einen Unterschied merke ich nicht. Nun weiß ich nicht mehr weiter ob man wirklich immer nur abwarten soll, ist eine Entwicklungsverzögerung? Organisch weiß ich nicht wie man was untersucht. Urinstrahlmessung wurde gemacht und Ultraschall macht sie ob die Blase leer ist von mehr weiß ich nicht.
Würde ihm so gerne helfen können das er es packt ich glaube er wäre selbst soooo froh darüber.

Nun zum kleinen.
Der kleine war ab 2,5 Jahren komplett trocken Tags und Nachts. Er hat immer panisch geruifen wenn er mal Nachts auf die Toilette mußte hat es aber gehalten bis er war. Dann kam die Zeit wo er einnässte. Er ging gemeinsam mit seinem Bruder zur Pipischule und es wurde gut. Wir waren uns sicher es ist nur eine Phase bei ihm. Jetzt nässt er wieder ein, er wird einfach nicht wach.
Hab nun echt Angst es wird wie beim großen das wir nun zwei nasse Kinder in der Nacht haben und Jahrelang immer in die Klinik müssen und Tabletten nehmen.

Kann mir jemand Mut machen? Hat jemand Ratschläge? Ist abwarten eine Sinnvolle Therapie? SOll ich wo anderes hin gehen mit den Kindern? Wenn was gibt es in der Nähe?
Wenn ich schon im Netzt gelesen habe wird das bei Kindern umso Älter sie werden das Problem umso schwieriger in den Griff zu bekommen.
Würde mich sehr über euere Antworten freuen.

Grüße Sonja

Zweiaufeinenstreich 05.01.12 [15:30]

Ich hab mich hier schon sooo lange durchgelesen weiß aber immer noch nicht was ich noch machen soll mit meinen Zwergen.
Von euch hat auch keiner einen Rat für mich weill ich keine Antwort bekomme?
Kann mir jemand in der Nähe empfehlen (Plz. 766..) fahre auch gerne weiter weg...ist kein Thema Hauptsache es wird was gemacht. Urologie in der Klinik wo wir sind hat nicht wirklich was bewirkt bis jetzt.

Würde mich sehr sehr sehr über Antworten freuen

Gabriele Grünebaum 05.01.12 [16:49]

Hallo Sonja,
stimmt: je älter die Kinder werden, umso schwieriger ist eine Therapie. Daher ist es ganz richtig, dass Sie sich jetzt intensiv um das Problem kümmern.
Wie sehen denn die Blasentagebücher der beiden aus? Haben Sie mal solche Protokolle geführt? Offenbar haben Sie ja die gesamten Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft. Oftmals hören wir aber, dass die Medikamente ohne eine genaue Diagnostik gegeben werden und das ist es keine gezielte Behandlung sondern wie ein Stochern im Nebel. Man muss erst mal wissen, ob die Kinder tagsüber richtig und ausreichend trinken und wie die nächtliche Urinmenge im Verhältnis steht zur Menge am Tag (normal ist hier 1/3 Urinmenge in der Nacht - einschließlich der ersten Urinportion am morgen und 2/3 Urinmenge am Tag). Je nachdem, ob das bei den Kindern so ist oder ob die nächtliche Urinmenge deutlich mehr als 30% der Gesamtmenge beträgt ist das ein oder andere Medikament sinnvoll icon_wink.gif
Übrigens:
Ziel einer jeden Therapie ist es, dass das Kind trocken durchschläft !
Es ist nicht das Ziel, dass das Bett trocken bleibt (und das Kind mehrfach nachts aufwacht, um zu Toilette zu gehen oder wenn es zur Toilette geschickt wird).
Wenn die Alarmtherapie hier nicht zur zuverlässigen Trockenheit führt, kann man sie nach 3 Monaten auch absetzen. Hier wird der ungestörte Schlaf des Kindes höher bewertet, als das trockene Bett.
Also noch mal die Frage: Haben Sie für die Kinder Blasentagebücher geführt? Und wenn ja, was ist dabei rausgekommen?
Liebe Grüße
G.Grünebaum

Zweiaufeinenstreich 05.01.12 [23:28]

Hallo,
Danke für die Antwort icon_smile.gif
Wir haben schon so Tagebücher geschrieben, ist aber schon über 1 Jahr her. Da war die Blase vom Groden Sohn noch zuklein. Mittlerweile sind wir bei einem Volumen bis zu 200-250ml, oftmal geht er aber dringe d zur Toilette mit ca 150ml.
Ich möchte demnächst nochmal Tagebuch schreiben. Momentan achte ich sehr drauf das sie über den Tag trinken und zu. Abend nur noch ganz wenig. Beide kommen täglich auf ca 1 Liter.
Kann nach der Harnröhre und so per US geschaut werden? Ich bin mir nicht sicher das sowas schon einmal gemacht wurde.
In der Klinik werde ich meist gefragt was meinen sie was wir machen sollen? Hab dann schon gesagt ich denke Tabletten absetzten oder reduzieren und so.....aber ich bin ja kein Arzt. Wir kommen da nicht weiter und es heisst immer es ist eine Verzögerung und es wird kommen.....irgendwann.
Wo wäre ich denn in guten Händen mit meinen beiden?
Der Brose hätte sooooooo gern den Erfolg das er das packt und endlich diese Klingelhse in die Ecke pfeffern kann, würde ihm so gerne helfen nur wie?
Windel möchte er keine mehr (er wird ja schon 9) aber ohne irgendwas geht es in der Navht auch nicht, deswegen die Klingelhose immernoch da er auch gut damit zurecht kommt sagt das KH?

Gabriele Grünebaum 07.01.12 [18:41]

Hallo, haben wir richtig verstanden, dass der 9-jährige Sohn seit 1.5 Jahren eine Klingelhose und Mictonetten abends hat. Er wird durch den Alarm nachts alleine Wach und geht zur Toilette. Nach Absetzen der Mictonetten hat sich keine Verschlechterung eingestellt (soweit so gut).
Gibt es beim Großen denn noch nasse Episoden?
Sein Blasenvolumen sollte etwa (30+1*Alter =) 300 ml betragen. Da liegt er mit 250ml nicht so weit entfernt - das wäre also noch OK. Dass er aber tagsüber manchmal Drangsituationen hat, ist nicht OK. Da sollte der Arzt ggf. drauf eingehen.

Der 7-jährige hat scheinbar eine sekundäre Enuresis, die nicht komplett abgeklärt ist. Dieses sollte alsbald möglich erfolgen. Auch wenn´s etwas Stress für die Mutter macht.

Aus welchem Gebiet kommen Sie? Ggf können wir Ihnen einen erfahrenen Arzt aus Ihrer Nähe empfehln.

Alles Liebe
G.Grünebaum

Zweiaufeinenstreich 07.01.12 [22:32]

Hallo,
Ich habe gestern auf heute bei beiden Protokol geführt.
Beim Groden war die Trinkmenge 1 Liter 350ml. Tags war incl das vordem zu Bett gehen 4x auf der Toi mit insgesamt 500ml. In der Nach war es schlecht gewesen. Klingelhose 2:10 110ml und 5:30 mit 100ml. Das morgen Pipi war dann erst um 11:30 mit ca 200ml. Momentan sind Ferien und die Bettgehzeit liegt bei 22 Uhr und beiden schlafen lang.
Wenn ich es richtig deute ist das Volumen doch noch zu klein und die Umstellung in der Nacht funktioniert nicht. Sehe ich das richtig?

Beim kleinen war die Nacht trocken wie die davor auch icon_smile.gif
Getränkemenge war 1 Liter und 230 ml. Urinmenge mal 75 mal 150, insgesamt bis zum Bett gehen waren es dann 675ml. In der Nacht war er nicht Morgenurin war 9 Uhr dann 200ml.

Wir kommen aus dem Gebiet von Karlsruhe, PLZ 76661.
Bin auch gerne bereit für einen guten Arzt der uns hilft weiter zufahren.
Vielen vielen Dank für die Hilfe wir wissen wirklich nicht mehr weiter was man machen soll, muss oder kann.
Viele Grüße

Zweiaufeinenstreich 10.01.12 [20:39]

Möchte nicht nerven aber ich würde mich wirklich freuen wenn ich Hilfe bekäme zu welchem Arzt ich in unserer Nähe gehen kann icon_smile.gif
Vielen vielen lieben Dank

Gabriele Grünebaum 11.01.12 [07:35]

Hallo, ich kann sehr Dr. Daniela Marschall-Kehrel empfehlen. Sie praktiziert in Frankfurt (Main) und ist Spezialistin auf dem Gebiet der Enuresis. Sie forscht auch zu diesem Thema.
Alles Gute
G.Grünebaum

Zweiaufeinenstreich 11.01.12 [14:47]

Hallo,

von der Frau Dr. Daniela Marschall-Kehrel habe ich auch schon gelesen und würde die guten 100km gerne in kauf nehmen nur so wie ich im Internet gelesen habe nimmt sie nur Privatpatienten an. Wir sind leider Kasse versichert ;-(
Werde dennoch mal anrufen und mich erkundigen.
Alternative gibt es niemand?

Grüße

Zweiaufeinenstreich 15.01.12 [17:50]

Krieg ich bitt enoch eine Antwort ?
Dankeeeeeeeeeeeee

Gabriele Grünebaum 15.01.12 [18:19]

Sorry, es gibt gesetzliche Krankenkassen, die die Kosten für die Behandlung bei Dr. Marschall-Kehrel übernehmen. Rufen Sie doch mal in der Praxis an und fragen, wie das klappen könnte. Falls das bei Ihnen nicht möglich ist, fragen Sie ggf. Dr. Marschall-Kehrel, ob Sie einen Kollegen bei Ihnen in der Nähe kennt, der mit der Kasse abrechnet.
Ich drücke die Daumen.
Herzlichst
G. Grünebaum