Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

Tipps

FrauFanny 14.04.16 [14:49]

Ich habe eine Frage bzw. suche ich Rat zu folgendem Thema:

Ich bin seit knapp 2Jahren mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder (m, 9 und w, 7) hat.
Die Kinder sind einmal pro Woche und an jedem zweiten Wochenende bei meinem Partner, mit dem ich nicht zusammen wohne. Wir verbringen jedoch viel Zeit zusammen in seiner Wohnung.
Seit knapp einem Jahr auch zusammen mit den Kindern, wenn sie da sind.
Mir ist bereits seit kürzester Zeit aufgefallen, dass das Mädchen (mittlerweile 7Jahre) noch regelmäßig nachts ins Bett macht.
Was mich schon vor einem Jahr gewundert hat. Es aber nicht thematisiert habe.
Bis vor knapp 2 Monaten, wo ich meinen Partner darauf ansprach, ob das "Problem" bereits ärztlich besprochen wurde.
Worauf er nur sagte, dass man daran nichts ändern könne und abwarten müsse, dass sich das Problem von alleine lösen würde.
Diese Antwort machte mich doch sehr stutzig, wo ich selber bereits nach kurzer Recherche im Internet fündig wurde.
Nun stellt sich für mich die Frage:
Wie soll ich mit der Antwort meines Freundes umgehen?
Ich möchte mich nicht in die Erziehung der Kinder einmischen, aber es tut mir für das Mädchen sehr leid, wenn sie jeden Morgen in einem nassen Bett aufwachen muss und ich denke auch, dass sie sich für ihr Bettnässen schämt.
Über Tipps wäre ich sehr dankbar.

Gabriele Grünebaum 15.04.16 [15:47]

Hallo Frau Fanny, tatsächlich ist das Bettnässen leider so tabuisiert, dass man kaum "normal" darüber sprechen kann. Meist sind Schuldgefühle oder Vorwürfe damit verknüpft, die hier nichts zu suchen haben.
Vielleicht bestellen Sie mal hier auf der Seite unter dem Punkt "Service" unsere Infobroschüre. Diese können Sie dann zur Kenntnis Ihrem Freund geben, damit er sehen kann, dass es
1. in vielen Fällen eine Hilfe geben kann
und
2. man bei einem Kind im Alter von 7 Jahren nicht einfach so abwarten sollte.
Sie können das Thema aber auch bei dem Mädchen ruhig mal ansprechen, z.B. fragen, wie sie sich fühlt damit und ob sie schon mal gemeinsam mit ihrer Mutter darüber mit dem Kinderarzt darüber gesprochen hat.
Offen über das Thema sprechen könnte in diesem Fall der erste Schritt sein.
Alles Gute.
G.Grünebaum

FrauFanny 18.04.16 [16:02]

Liebe Frau Grünebaum,
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe die Broschüre bestellt und werde sie meinem Partner geben.
Es ist in erster Linie seine Aufgabe das Thema mit dem Mädchen und der Mutter zu besprechen.