Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

Verstopfung Ursache vom Bettnässen

mombi 22.11.17 [23:18]

Guten Abend!
Mein Sohn ist 11 Jahre und immer noch täglich Bettnässer. Seit etwa 5Jahren sind wir in der Uniklinik-Kinderurologie in Behandlung.... ohne Erfolg. Blasenprotokoll, Miktonetten, Desmopressin, Klingelhose, Heilpraktiker, Hypnose.
Der Leidensdruck ist enorm!!!!
Jetzt bin ich im Forum darauf gestoßen, dass Verstopfung und Bettnässen Zusammenhängen können. Bei Darmuntersuchungen ( aufgrund eines Darmbruchs, „Mekelsches Diverikel“) ist beide Male der außergewöhnlich volle Darm aufgefallen, obwohl sein Stuhlgang problemlos und regelmäßig ist. Sein Trinkverhalten und die Trinkmenge halten wir immer Blick und ist o.k.

Ich möchte gerne mehr über diesen Zusammenhang erfahren. Kann ich meinem Sohn natürlichen Abführmitteln geben, um zu gucken, ob eine Besserung eintritt?

Bin für alle Informationen und Erfahrungen sehr dankbar.
Viele Grüße
Mombi

Gabriele Grünebaum 23.11.17 [23:23]

Hallo mombi, in der Tat kann Verstopfung eine Ursache für das nächtliche Einnässen sein. Eigentlich sollten die behandelnden Ärzte immer auch einen Blick auf den Darm und die Verdauuung haben. Und nicht selten ist das Problem Einnässen erledigt, wenn die Verdauung gut funktioniert.
Sprechen Sie doch hierauf noch mal den behandelnden Arzt an.
In welcher Stadt sind Sie in der Uniklinik in Behandlung?
Alles Gute
G.Grünebaum

mombi 24.11.17 [20:59]

Hallo Frau Grünebaum,
Danke für die schnelle Antwort!!
Wir sind bei der Uniklink Münster, Kinderurologie in Behandlung. Dort wird zwar regelmäßig ein Ultraschall gemacht und der Stuhlgang erfragt, aber ein möglicher Zusammenhang zwischen Verstopfung und Bettnässen wurde leider nicht erwähnt.
Erst bei den Untersuchungen des akut perforierten Meckelsche Divertikel und bei den Nachuntersuchungen wurde der auffällig volle Darm vom örtlichen Krankenhaus erkannt. Ein Zusammenhang zum Bettnässen aber auch nicht gesehen.
Wir werden jetzt die Trinkmengen und -gewohnheiten sowie den Stuhlgang beobachten und ggf. mit leichten Abführmitteln arbeiten. Gesunde Ernährung und Bewegung sind gegeben. Vlt. ist die Neigung zur Verstopfung durch eine Milcheiweißallergie begründet.?
Haben Sie vlt. noch einen Tip wie wir weiter vorgehen sollten?
Viele Grüße
mombi