Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

Tägliches Einnässen

Chanii95 23.01.18 [19:28]

Hallo ihr lieben, ich bin neu hier.
ich weis nicht so recht wie ich anfangen soll....zu aller erst ich habe einen 6 jährigen Sohn.
So dann mal zur Geschichte:

Mein Sohn war schon mal trocken (Nachts nicht zu 100 Prozent, aber auf einem guten weg) nun Nässtt er seit einem Jahr wieder ständig ein, besonders Tagsüber auch im Kindergarten.
Wir waren bei mehreren Ärzten(Kinderarzt, Urologe) an einer Krankheit liegt es nicht, er wird dieses Jahr Eingeschult, es ist wirklich extrem nicht nur einmal am Tag sondern wirklich andauernd, er wird im Kindergarten jetzt schon alle 15 Minuten auf die Toilette geschickt und trotzdem passiert es, wenn er gefragt wird warum das passiert ist lacht er einen aus und sagt weil er lieber weiter spielen wollte.
Wir haben es mit einer Smilie Tabelle versucht ( bei fünf grünen Smilies eine Überraschung die er sich selbst aussuchen darf) auch das hat nichts gebracht.
Wir wissen langsam nicht mehr weiter, wir können nichts mehr mit ihm machen weil er ständig und überall einnässt.
Jetzt haben wir überlegt ihm eine Klingelhose zu holen, erstmal nur zuhause aber zur Not auch im Kindergarten.
Allerdings habe ich Angst das ich ihn dadurch bloß stelle ( obwohl er das schon selbst getan hat im Kindergarten rufen sie Baby und solche Sachen hinter ihm her), aber er lacht darüber.
Ich habe auch ein bisschen das Gefühl das er uns einfach nur ärgern möchte, was aber auch keinen Sinn ergibt weil wir immer alle ein sehr gutes Verhältnis zueinander hatten und es ist auch nichts passiert (Verbote usw,) die ihn dazu hätten bringen können,
Mein nächster Schritt wäre jetzt eine Klingelhose und einen Psychologen hinzuziehen.

Über eventuelle Hilfe oder Ideen vielleicht sogar mögliche Ursachen wäre ich sehr Dankbaricon_smile.gif

Gabriele Grünebaum 28.01.18 [11:58]

Hallo Chanii, in jedem Fall sollten Sie versuchen, den Streß herauszunehmen. Das dauernde Einnässen ist ja für die ganze Familie sehr belastend und da ist es wichtig, dass Sie alle nicht allzu sehr darunter leiden.
Wenn Sie schreiben, dass "keine Krankheit" vorliegt: wie ist das festgestellt worden? Ist ein Ulraschall der Blase gemacht worden? Ist mal ein Blasentagebuch geführt worden? Wissen Sie, wieviel Pipi Ihr Sohn speichern kann - d.h. wie groß die maximale Pipimenge ist, die er machen kann?
Ihre Beschreibung könnte ein Hinweis auf eine kleine Blasenkapazität oder/und hyperaktive Blase sein ... In beiden Fällen kann man ggf. therapieren.
Dass Ihr Sohn lacht, wenn er darauf angesprochen wird, kann sein Weg sein, mit der Scham umzugehen. Denn, wenn man ausgelacht wird, schämt man sich ja meist doch.
Versuchen Sie doch mal für 3-4 Tage (oder an zwei Wochenenden) ein Blasentagebuch (www.blasentagebuch.de) zu führen. Da erhalten Sie dann ggf. gute Tipps und Ideen.
Alles Gute
G.Grünebaum