Mictonetten und Noctunil
|
18.11.11 [17:06]
Ich habe eine Frage, bisher hat mein Sohn vom Kinderarzt Minirin Schmelztabletten verschrieben bekommen. Das hat aber keine wirkliche Besserung gebracht, wir haben sie trotzdem weiter gegeben und sind zum Urologen gegangen, mit dem wir auch sehr zufrieden sind und uns gut aufgehoben fühlen. Trotzdem hätte ich gern eine zweite Meinung. Nach gründlicher Untersuchung und verschiedenen Tests sagte der Arzt, dass mein Sohn eine überaktive Blase hätte und in Gesprächen konnten wir auch den Auslöser dafür finden. Wie es bereits meine Vermutung war, ist die unhaltbare Toilettensituation im Kindergarten mit ein Grund dafür gewesen. Nun bekommt mein Sohn morgens und abends je eine Tablette Mictonetten und vorsichtshalber für die Nacht (da wir das ohnehin bereits länger geben) statt Minirin Schmelztabletten, Noctunil (2x). |
|
24.11.11 [10:40]
Hallo Stefanie, |
|
24.11.11 [11:42]
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Mein Sohn geht mittlerweile in die Schule. Das Problem fing jedoch an, als er zum letzten Kindergartenjahr in eine andere Gruppe wechselte. Die Auswirkungen spüren wir jetzt. |
|
24.11.11 [11:57]
Hallo Stefanie, bitte die Dosis der verschreibungspflichtigen Medikamente NUR in Absprache mit dem Arzt ändern. Es ist durchaus möglich, dass die unerwünschten Nebenwirkungen mit der Dosiszunahme auch zunehmen. Besprechen Sie dies mit dem Arzt. Da muss man Nutzen und Schaden sorgsam abwägen. Die Mictonetten werden i.d.R. Körpergewichtsabhängig dosiert. Ist das bei Ihnen auch so gemacht worden? |
|
24.11.11 [13:00]
Natürlich habe ich die Erhöhung der Dosierung mit dem Arzt besprochen. Nach Körpergewicht sind morgens 2x Mictonetten und abends 2x Mictonetten gemäß Beipackzettel auch total im Rahmen und ich habe trotzdem zwischenzeitlich schon 2 x beim Arzt angerufen und noch einmal nachgefragt. Bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu durchringen, die Tabletten tatsächlich zu erhöhen. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl dabei, ihm diese ganzen Medikamente zu geben. Ich warte heute und morgen noch einmal ab und wenn dann immer noch keine Besserung eingetreten ist, werde ich die Medikamente am Wochenende erhöhen, wenn ich den ganzen Tag dabei bin. In der Schule und Hort sehe ich ihn ja gar nicht und kann das gar nicht beurteilen. Ich sehe ihn erst ab ca. 15:30 Uhr und spätestens ab 17/18 Uhr ist er total k.o. Ich werde heute Abend auch erst einmal noch mit seiner Klassenlehrerin telefonieren und fragen, wie er am Vormittag "so drauf ist", auch so erschöpft, oder ob er sich noch konzentrieren kann und noch fröhlich ist. Danach entscheide ich, ob ich tatsächlich erhöhe oder nicht. Ansonsten haben wir auch nächste Woche wieder einen Termin bei dem Urologen. Gründlich ist der Arzt schon und ich finde auch die Art der Behandlung ziemlich gut, mein Sohn ist sein hauptsächlicher Ansprechpartner während der Behandlung und wir sind die "Zuschauer". |
| < Voriges Thema | Nächstes Thema > |
Autor: Gabriele Grünebaum
Letzte Änderung: 22.03.2008