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Jule
06.01.12 [13:01]
Hallo Zusammen,
wir haben uns schon lange nicht mehr schriftlich in diesem Forum geäußert. Ich hätte mich jetzt auch wirklich gefreut, darüber berichten zu können, dass es unsere Tochter ( 11 1/2 Jahre ) es nun endlich geschafft hat. Zumindest können wir von einem nicht unerheblichen Durchbruch sprechen. Nach einem 1/2 Jahr 0,4 mg Minirin Therapie in Kombi mit der Klingelmatte u. Kontrolle ihres Trinkverhaltens, war sie dann bis kurz vor Weihnachten fast ( 2 Ausnahmen ) 8 Wochen lang Nachts trocken.
Dann kurz vor Weihnachten, passierte es wieder ( 1 Woche lang jede Nacht ). Und bis heute dann wieder 1 mal wöchentlich. Ja Schade. Jeder kann sich jetzt vorstellen, wie groß die Enttäuschung bei ihr ist. Natürlich auch bei uns.
Kurzer Rückblick !
Als sie 5 Jahre alt wurde, haben wir erstmalg die Klinghose zum Einsatz gebracht. Ohne Erfolg. In den folgenden Jahre haben wir in regemäßigen Abständen ca. 1/2 jährlich entweder einen neuen KA aufgesucht oder waren in 2 Kinderkliniken in der Urologieschen Ambulanz vorstellig geworden. Es folgten unterschiedliche Aussagen von allen bisher aufgesuchten Ärzten. In regelmäßgen Abständen wurde unsererseits die Klingeltherapie eingesetzt. Bis wir letztes Jahr auf unseren jetzigen KA gestoßen sind. Wie bereits erwähnt, bekommt sie seit dem jeweils Abends vor der Bettzeit 2 Tabletten 0,2 gr Minirin. Die Erfolgsquote pendelte sich auf ca. 60 Prozent trockenener Nächte ein. Bis wir dann im September 2011 zusätzlich noch die Klingelmatte eingesetzt haben. Ab da kam dann der Durchbruch.
Und nun der Rückschritt. Trotz Alarmtherapie zzgl. Minirin ( Wir wollten jetzt eigentlich das Minirin ausschleichen lassen ) Frage : Wie sollen wir jetzt weiterverfahren ?? Auch der KA ist ein wenig ratlos. Unsere Tochter will auch keine weiteren Ärzte kennenlernen.
Nur eins ist sicher und soviel Optimismus ist da, irgendwann wird sie es schaffen, dass haben uns die 8 Wochen ja auch gezeigt.
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briho79
26.01.12 [21:30]
Hallo Jule!!! Oh wie kann ich das nachvollziehen. Meine Tochter war von Februar bis kurz vor Weihnachten trocken. Mit ein paar Ausnahmen ( siehe mein Beitrag " mit 11 Jahren endlich trocken und seit Weihnachten wieder nass! ). Ich bin auch völlig ratlos wie es weitergeht. Letzte Nacht war sie sogar 2mal nass. Daraufhin habe ich heute Morgen sofort einen Termin beim Urologen gemacht. Ich hoffe, dass uns dieser Termin weiter bringt. Vielleicht könntest Du mir mal sagen, was der Urologe alles für Untersuchungen macht. Würde mich freuen.
Ich drück Euch auf jeden Fall die Daumen, dass es bald klappt.
Viele liebe Grüße Britta!!
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Jule
27.01.12 [12:19]
Hallo briho79,
tja, was soll ich Dir schreiben. Es ist aufbauend wenn man liest, dass man mit diesem Problem ja nicht alleine da steht. Vor allem, dass auch andere dieses Thema auch nicht richtig verstehen. WARUM ist das so ? Nach dem Rückfall, habe ich für den 6.2. auch einen Termin bei einer Urologin festgemacht, die sich speziell auch auf dem Gebiet der Kinderurologie versteht. Diese hat mir geschrieben, dass derartige Rückfälle wie an Weihnachten leider auch typisch sind.
Wir konnten anhand eines geführten Blasentagebuchs recht deutlich feststellen, dass sie auf Minirin anspricht. Die Schlußfolgerung daraus, es liegt ein ADH Mangel. Das ist aber in den seltensten Fällen alleine ein Grund fürs Einnässen. Auch jetzt führen wir wieder dieses Blasentagebuch, um für unseren Besuch vorbereitet zu sein.
Ich kann jetzt leider noch nicht detalliert auf die noch bevorstehenden Untersuchungen eingehen. Organisch soll sie ja gesund sein. Sie will halt noch mal genauer die Blasenkapazität unter die Lupe nehmen.
Alles Weitere ! schauen wir mal. Im Übrigen gab es seit 3 Wochen bei ihr keinen Vorfall mehr. Wir halten uns dies vor Augen u. sind optimistisch, dass sie es irgendwann in naher Zukunft auch schaffen wird.
Wenn wir den Termin bei der Urologin wahrgenommen haben, werden wir sicher noch ein weiteres und hoffentlich noch klareres Bild haben. Bis dahin... )))
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