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Kasmel
22.07.11 [15:37]
Hallo alle miteinander,
vor einiger Zeit habe ich hier im Forum nach Tipps und Hilfe für unseren fast 14 jährigen Sohn gefragt und viele Antworten bekommen.
Wir hatten ja vorher schon eine Odysee an Therapien, Ärzten etc, durch, aber der durchschlagende Erfolg blieb aus (Teilerfolge hatten wir damit allerdings auch schon, das muss man fairer weise sagen).
Wir hatten uns dann mit ihm gemeinsam für die Klingel-Matte entschieden. Also ab zu unserem Hausarzt, ohne Probleme sofort verschrieben bekommen, weiter zur Apotheke. Die genaue Bezeichnung hatten wir ja dank Iris und auch im Internet haben wir sie genauso gefunden. Die Matte musste natürlich bestellt werde. Schon am Abend konnten wir sie abholen. Dann die Entäuschung - es war die Klingelhose! Das Problem ist, beide Produkte haben haargenau die selbe Bezeichnung, bei der Matte steht lediglich "Weckapparat" dabei. Also noch einmal zur Apotheke, da noch nichts geöffnet war, konnte es problemlos umgetauscht werden. Es dauerte aber nun noch zwei Tage, bis wir sie abholen konnten. Die private Zuzahlung lag übrigens bei der Matte niedriger als bei der Hose!
Zuhause haben wir die Gebrauchsanweisung sehr genau studiert und uns detailiert daran gehalten.
Was ich ganz toll fand, war das "Konditionieren". Das funktioniert so: Direkt vor dem Schlafengehen, löst das Kind den Weckalarm durch Schließen der Kontakte einmal aus und soll sich dann genauso verhalten, wie bei einem nächtlichen Alaram (also Gerät selbst abstellen (ganz wichtig!), zur Toilette gehen, Blase komplett entleeren). Erst danach geht das Kind dann wirklich schlafen.
Bei unserem Sohn hat das den entscheidenen Durchbruch gegeben. Er war seit dem Einsatz der Matte nur ganz wenige Male nass und auch jedesmal nur ganz geringe Mengen. Der Ton des Weckalarms ist wirklich grausig, aber es ist der erste von dem er auch wirklich selbst wach wurde! Anfang Juli war nun die letzte nasse Nacht (wenige Tropfen) . Zur Zeit schläft er bereits ohne Matte, hat sie aber immer noch griffbereit, Bei der nächsten nassen Nacht wird sie sofort wieder eingesetzt.
Fazit: Vielen Dank für diesen erfolgreichen Tipp!
Und an alle Bettnässer-Patienten und ihre Eltern: Gelassenheit, ein normaler liebevoller Umgang mit dem Kind und immer daran zu glauben, dass die Zeit für einen spielt, kann ganz viel bewirken. Wenn dann noch im richtigen Moment die richtige Therapie (und die ist bei jedem unterschiedlich) über den Weg läuft, dann kann es auch klappen.
Noch mal DANKE an alle!
LG, kasmel
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Gabriele Grünebaum
24.07.11 [16:46]
Hallo Kasmel, SUPER. Das ist ja sehr erfreulich. Herzlichst
G.Grünebaum
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