Erfahrungen mit Minirin?
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09.07.11 [11:10] Halllo, meine Tochter, 12 Jahre leidet an einer primären Enuresis. Wir haben über Alarmtherapie und Untersuchungen zur Blasenkapazität, Rückfluß zu den Nieren schon einiges hinter uns gebracht. Bisher kam es jedoch noch nie vor,dass sie länger als 4 Wochen nachts trocken war. Der Kinderarzt meinte, dass es sich mit der Pupertät geben würde, nun wollen wir es nicht noch länger anstehen lassen und haben einen Urologen aufgesucht. Dieser hat uns das Medikament Mictonetten verschrieben (Erhöhen der Blasenkapazität, das ist bei uns jedoch nicht das Problem, sondern dass nachts zu viel Urin produziert wird. Jetzt bin ich mir unsicher, ob die Therapie mit Desmopressin die Bessere Behandlung ist, da die Mictonetten einen ganz anderen Wirkstoff als Minirin haben. Minirin haben wir bisher nur kurzfristig eingesetzt bei Klassenfahrten oder Übernachten bei einer Freundin. Dies hat bisher gut gewirkt. Wer hat Erfahrungen mit dem Therapieschema von Frau Dr. Marschall-Kehrel? |
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09.07.11 [11:22]
Hallo Alexandra, wenn Minirin schon bei Klassenfahrten usw. gut gewirkt hat, macht es keinen Sinn, das Medikament nur kurzfristig zu geben. Wenn es in der richtigen Dosierung gut wirkt, gibt man es normalerweise für etwa 3 Monate und beginnt dann mit dem Ausschleichen nach dem Schema von Dr. Marschall-Kehrel. |
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14.07.11 [22:18] Ich habe Minirin selbst genommen. Zum ersten mal mit ca 8 Jahren. Damals hat es gar nicht gewirkt. Dann mit 16 noch einmal und es hat gewirkt, aber das auschleichen ist kompletter schwachsinn meiner meinung nach. Nach ner zeit hab ich einfach gewusst das ich es nicht mehr brauche. Mit ausschleichen hab ich es davor ja versucht, aber es hat einfach nicht geklappt! Nun ist es wieder da aber alles was ich dazu sagen kann ist: enuresis ist meiner meinung nach eine zum teil physisch ja aber zum großteil psychisch. Geben sie ihrem Kind ein gutes Umfeld und die Möglichkeit die Innere Mitte zu finden, ausgeglichen zu sein und entspannt und ich garantiere das es klappen wird. |
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17.07.11 [22:55]
Hallo tea, Patienten empfinden oftmals ihre Therapie und Therapieerfolge subjektiv sehr unterschiedlich. |
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Autor: Gabriele Grünebaum
Letzte Änderung: 22.03.2008