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katy101
23.01.12 [13:42]
Hallo zusammen,
ich lese noch nicht sehr lange hier im Forum mit und wir stehen
noch ganz am Anfang. Das heißt, wir haben noch keine Therapie begonnen.
Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und war noch nie nachts trocken.
Er trägt jede Nacht eine Windel (es stört ihn aber auch nicht). Tagsüber geht es besser,
obwohl der Slip auch öfter mal feucht ist. Voriges Jahr im Sommer war ich beim Kinderarzt und habe das Thema angesprochen. Der meinte nur ich solle mir noch keine Sorgen machen.... das wird schon. Mittlerweile vergeht aber die Zeit und es gibt keine Anzeichen, dass
mein Sohn nachts trocken wird. Ich mache mir jetzt schon ernsthaft Sorgen. Gestern Nachmittag hat sich mein Sohn in sein Zimmer zurückgezogen und gespielt. Obwohl er sonst keinen Mittagsschlaf mehr macht ist er eingeschlafen. Natürlich hat er nicht gemerkt, dass er Pipi muss. Er schläft sehr fest. Alles war nass und er merkte es nicht bzw. ist auch nicht aufgewacht davon.
Anfang März müssen wir jetzt wieder zur U-Untersuchung, da will ich das Thema beim Kinderarzt nochmal ansprechen. Wäre es ratsam dafür ein Blasentagebuch zu führen? Wenn ja, wie macht Ihr das? Mein Sohn ist von 8-16 Uhr in der Vorschule bzw. Kindergarten und bei der Tagesmutter. Ich weiß nicht wieviel er trinkt und wann er zur Toilette geht.
Geht es auch wenn ich das Tagebuch nur am Wochenende führe?
Viele Grüße
Katy
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elster
24.01.12 [20:48]
Hi Katy,
wir haben das Blasenbuch auch nur am Wochenende führen können. Aber ich habe immer so um grobe Infos gebeten (Wieviel hat er getrunken, wie oft war er auf Toilette?). Das klappt jetzt in der Schule sehr gut, da die Erzieherin echt toll ist, und ihn an Trinken und Toilette erinnert.
Vielleicht hast Du ja auch so eine patente Kraft dort, die zumindest mal die ungefähre Trinkmenge mit Uhrzeit und die Toilettengänge dokumentieren kann (ohne jetzt mit dem Messbecher rumrrennen zu müssen). Als Anhaltspunkt ist das schon nciht schlecht, da die Wochenenden ja oft einen anderen Rhytmus haben.
Viel Erfolg. (Wir wurden auch vertröstet bis nach dem 5. Geburtstag...)
Elster
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katy101
26.01.12 [13:34]
Hi Elster,
vielen Dank für Deine Antwort.
Wir wohnen im französischen Grenzgebiet und mein Sohn besucht die franz.Vorschule. Ich finde diese Vorschule etwas unpersönlicher und strenger als die dt. Kindergärten. Es ist wirklich schon wie in der "richtigen" Schule. Die Erzieherin achten dort nicht auf jeden einzelnen. Sollte allerdings mein Arzt (ein deutscher Kinderarzt) sagen, ich soll ein Blasentagebuch an den Wochentagen führen, werde ich dort natürlich um Mithilfe bitten.
Eins wollte ich noch loswerden: Es ist schön, dass man hier im Forum so offen über das Thema reden kann. In anderen Foren wird man nur belächelt oder erhält böse Vorwürfe.
Viele Grüße
Katy
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Gabriele Grünebaum
01.02.12 [22:27]
Hallo Katy, es ist ganz sicher sinnvoll schon mit einem Blasentagebuch zum Arzt zu gehen. Ohne ein solches Protokoll kann der Arzt definitiv keine vernünftige Diagnostik machen! Wichtig ist aber auch, dass der Arzt sich mit einem Blasentagebuch auskennt.
Hilfreich ist es, wenn Sie die Werte in das interaktive Blasentagebuch auf der Seite www.blasentagebuch.de eingeben. Hier werden die Werte auch ausgewertet und Hinweise auf mögliche Ursachen gegeben.
Es reicht auch, wenn Sie das Protokoll z.B. an zwei Wochenenden von Freitag abend bis Montag früh führen.
Wenn ein Kind nach dem vollendeten 5. Lebensjahr nachts noch nicht zuverlässig trocken ist, ist es sinnvoll den Kinderarzt einmal checken zu lassen, dass keine anderen Krankheiten vorliegen, die für das Einnässen verantwortlich sind (z.B. Diabetes, Fehlbildung o.ä.). Die Untersuchungen sind nicht unangenehm und nicht invasiv.
Alles Gute
G.Grünebaum
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