Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

15jährige Zwillingsmädchen !!! Langsam gehts vorran....

zeichtbaron 08.11.15 [11:04]

Ich kann bei allen mitfühlen. Meine beiden Mädels haben auch eingenässt in der Nacht. Ich wollte allen ein bisschen Mut machen. Es geht immer besser voran. Beide (die eine fast täglich) haben das Problem mit dem nächtlichen einnässen. Am Anfang dachte ich auch ich lasse denen Zeit. Mit 11 oder 12 macht man sich doch dann mehr Gedanken als Mutter: Hätte ich doch lieber was unternommen. Wird es cronisch? Hausärzte =" Um Gottes Willen". Unser Kinderarzt hatte ein gesundes Verhältnis dazu. Er meinte auch immer das verliert sich. Aber nach 2-3 Jahren Unzufriedenheit von mir hab ich mir doch eine Überweisung zur Urologie geben lassen. ( Ich bin der absolute Tablettengegner)Dort waren wir ca. 21/2 Jahre zur Behandlung. Tabletten, Tabletten, Tabletten. Wenn ich das schon hör. Eine gegen Urinproduktion und die andere dass man nicht so fest schläft. Alle viertel Jahr antreten. Tabletten verändern. Da eine Tablette mehr. Da eine Weniger. Keine Verbesserung. "Ich wäre zu ungeduldig" wenn ich nach 1 1/2 Jahren sage es hat sich nichts verändert. Meine Mädels waren da 14. Der letzte Arzt Nov. 2014 war ein neuer. Er sagte den Mädels: Wenn sie ihre Tabletteneinnahme mit 14 nicht alleine hinkriegen ( dass ich als Mutter es ihnen immer sagen muss und sie sie oft trotzdem nicht nahmen) dann hat die Behandlung keinen Sinn . Anscheinend stört es euch nicht;!!!. Hatte er auch recht. Sie sind mit ihren Höschenwindel sehr gut durch die Jahre gekommen. Das konnten sie prima. Keiner hat was gemerkt. Zuhause haben wir die teuren Höschenwindel nicht genommen. Aber für mich :Betten waschen Unterlagen vergessen . Zudecken gewaschen. Betten überzogen. ...für mich als Mutter in doppelter Ausführung eine Tortour.. Ich wollte noch dazusagen. Meine Mädels sind quirlig , sehr sportlich haben ein sehr großes Selbstbewußtsein und wollten auch bei jedem übernachten. nicht zurückhaltend oder irgendwie auffällig dass sie ein Problem haben.
Zurück zum Arzt. Ein Vierteljahr hab ich gesagt, mach ich das noch mit und dann ist Schluß. Also noch mal probieret. Die Mädels haben sie nicht regelmäßig genommen. Dann hab ich die Behandlung im März 2015 abgebrochen. Keine Tabletten mehr. Zu dem Zeitpunkt hatten sich aber bei einer Tochter schon etwas Abstände von über einem Jahr bemerkbar gemacht. Jetzt hat sich seit März ( ohne Tabletten) bei der einen Tochter die Abstände sehr vergrößert. Alle 2 Wochen vielleicht mal. Tochter nummer 2 hatte ja fast täglich eingenässt . Jetzt Nov 2015 mit 15 1/2 Jahren fängt bei ihr auch an das Abstände entstehen. Ich wollte euch allen nur damit sagen. Man braucht bei manchen Sachen der Entwicklung einfach Zeit . Es gibt kein Schema F ( mit 3 müßten die aber sauber sein). Mein Kinderarzt hatte von vornherein recht. Und er sagte , wenn die Periode kommt ergibt sich das manchmal von ganz alleine. Die eine Tochter ist fast durch und die andere packt das auch noch. Bin ich überzeugt. Ohne Druck usw. Mein Sohn war auch 9 und es hat sich allein eingestellt. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Mut machen.

zeichtbaron 08.11.15 [11:10]

Anmerkung zur:" Innerhalb eines Jahres haben sich die Abstände verändert". Drei ,vier , fünf tage oder mal etwas mehr wo sie nicht einnässte. Wollte nur korrigieren dass kein JAHR Abstand war. Hatte mich ein bisschen falsch ausgedrückt

Gabriele Grünebaum 14.11.15 [10:33]

Hallo zeichtbaron, schön, wenn es bei Ihren Kindern klappt mit dem Trocken werden. Allerdings kann der Tipp einfach nur abzuwarten, nach hinten losgehen. 2-3% aller Menschen, bekommen das Problem mit dem nächtlichen Einnässen nie gelöst. Ggf. und im besten Fall wachen Sie mal Nachts auf, um auf die Toilette zu gehen. Aber das Ziel sollte ja sein, nachts trocken durchzuschlafen.
Jegliche Therapie ist umso wirksamer, je früher (aber nicht vor dm 6. Lebensjahr) man sie beginn. Also macht es wenig Sinn, lange zu warten, weil dann die Wahrscheinlichkeit, dass das Bettnässen nicht (mehr) zu therapieren ist, steigt.
Alles Gute
G.Grünebaum

zeichtbaron 16.11.15 [18:59]

Es mag ja sein , dass sie es anders sehen, aber in dem Forum sind vielleicht einige froh wenn sie mal lesen, dass es auch anders geht. Und ich bin doppelt getroffen. Ich weiss von was ich rede. Tipps und Unverständnis habe ich genug bekommen. Wenn organisch alles in Ordnung ist , und so war es bei uns, dann sollte es sich geben. Wir sind ja wie gesagt noch nicht ganz durch . Aber heute sagte meine Tochter Nummer zwei. Mama ich mach nicht mehr so oft rein. Und sie war täglich betroffen. Wir sind voller Zuversicht