Initiative Trockene Nacht - Guter Tag - Rat und Hilfe für Bettnässer und Enuresis-Patienten

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Welche Therapien zahlen die Krankenkassen?

Weil es sich bei der Enuresis nach den Richtlinien der WHO (Weltgesundheitsorganisation) um eine Krankheit handelt, zahlen die deutschen Krankenkassen die notwendigen diagnostischen Schritte und eine Therapie, die vom Arzt verordnet ist. Hierzu gehören u.a.

  • Verhaltenstherapie
    Falls es der Arzt für sinnvoll erachtet, wird er Sie an einen Psychiater oder Psychologen überweisen.
  • Alarmtherapie
    Hält es der Arzt für sinnvoll, eine so genannte Alarmtherapie zu empfehlen, so verordnet er eines der entsprechenden Weckgeräte, die Sie in der Apotheke oder dem Sanitätshaus erhalten. Als sogenanntes medizinisches Hilfsmittel belastet es sein Medikamentenbudget nicht.
  • Medikamentöse Therapie
    Falls der Arzt die medikamentöse Therapie verordnet, so werden die Kosten hierfür von der Krankenkasse übernommen. Je nach Diagnose gibt es verschiedene Medikamente, die sinnvoll bei Bettnässen eingesetzt werden können.
  • Laserakupunktur
    Nicht alle Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Laserakupunktur. Falls Ihr Arzt diese Therapie für sinnvoll hält und Sie einen guten Mediziner finden, der viel Erfahrung mit dieser Therapie hat, sollten Sie zuvor Ihre Krankenkasse fragen, ob sie die Kosten übernimmt.

Der Arzt kann in besonderen Fällen so genannte aufsaugende Kontinenzversorgung (Windeln) verordnen.